Was verdient ein DJ?

Wo verdient ein am besten?

Für einen mobilen DJ hängt die Gage maßgeblich von der Region ab. Seid ihr als Discjockey in Süddeutschland unterwegs, verdient ihr im Schnitt 50 % mehr, als wenn ihr in Ostdeutschland auflegen würdet. In Ballungszentren mit vielen ansässigen DJs wie in Berlin oder NRW erhöht sich der Preisdruck und die Kollegen unterbieten sich gegenseitig, um an Aufträge zu kommen. Wo weniger DJs ansässig sind, steigert sich dementsprechend der Wert und die Bezahlung wird besser. In München beispielsweise verlangen DJs im Schnitt ungefähr 200 Euro mehr als in Berlin.

dj-gage-infografik

Unsere Erfahrung zeigt übrigens, dass Kunden ihre Entscheidung für einen DJ gar nicht nur vom Preis abhängig machen, sondern auch von Bewertungen anderer Kunden und davon, welche Leistungen der DJ bieten kann. Sprich: Kunden wissen, dass ein guter und erfahrener DJ auch etwas kosten darf.

Private vs. öffentliche Location

Eine pauschale Aussage, wo ihr mehr verdient, ist nur schwer möglich, da es von DJ zu DJ unterschiedlich sein kann. Es gibt natürlich DJs, die in Clubs oder Großraumdiskos viel verdienen. Oft ist es jedoch so, dass ein DJ auf privaten Feiern mehr verdienen kann als z.B. ein Resident in einem Club. Auf der anderen Seiten gilt für viele Berufs-DJs: „Die Miete zahlt der Resident-Job im Club bzw. in der Disko und den Urlaub zahlen die Auftritte auf privaten Partys.“ Vielfach erhalten DJs auch gerade im Club und der Disko Aufträge für private Feiern von Gästen vor Ort. Die Arbeit als Club- und mobiler DJ kann sich daher durchaus gut ergänzen. Unter den privaten Veranstaltungen könnt ihr neben -Partys auf Hochzeiten am meisten verdienen, weil dort generell eher geklotzt als gekleckert wird und das hoffentlich einmalige Erlebnis im Leben perfekt werden soll.

Stadt-Land-Gefälle bei DJ-Gagen

Grundsätzlich kann man sagen: Auf dem Land verdient ein DJ mehr als in der Stadt. Abseits gelegene Standorte sind schwerer erreichbar und es gibt weniger DJs in Reichweite. Deswegen könnt ihr dort mehr verlangen als in Großstädten, wo sich die Clubs aneinander reihen und zahlreiche DJs ihr Brot verdienen.

Regionale Unterschiede

Wenn ihr bereits überregionale Bekanntheit habt und eine entsprechende Anzahl an Fans auf die Party lockt, gleicht sich eure Gage irgendwann deutschlandweit immer mehr an. Als lokaler DJ müsst ihr dagegen mit deutlich unterschiedlicheren Preisen in West- und Ost-, aber auch in Nord- und Süddeutschland rechnen, wie in unserer Infografik unschwer zu erkennen ist.

In Ostdeutschland sind die Löhne für die meisten Berufsgruppen am niedrigsten, so in der Regel auch für DJs. Der Preisdruck erhöht sich zudem in Grenzregionen, wo viele Partyveranstalter auf DJs aus den osteuropäischen Nachbarländern zurückgreifen, da diese im Normalfall günstiger sind.

Aber auch im reicheren Westdeutschland fallen DJ-Gagen nicht immer üppig aus. Hier liegt der Grund eher in der Marktsättigung. In Ballungsgebieten wie Nordrhein-Westfalen gibt es zwar viele Clubs und Veranstaltungen, aber noch mehr DJs. Ist die Auswahl groß, hat der Partyveranstalter mehr Verhandlungsspielraum.

In Süddeutschland dagegen, wo mit Baden-Württemberg und Bayern die reichsten Bundesländer liegen, verdienen auch DJs am meisten. Das liegt natürlich auch daran, dass hier weniger Großstädte aneinander liegen und so in der Regel höhere Anfahrtskosten entstehen. München bildet mit einer DJ-Gage von durchschnittlich 601 Euro pro Gig in Deutschland die Spitze der Discjockey-Preise.

Auch in Norddeutschland verdient ihr als DJ gut. Hier gibt es wenige Städte und dazwischen jede Menge flaches Land mit kleinen Dörfern. Außerdem sind hier auch weitaus weniger DJs ansässig als zum Beispiel im Ruhrgebiet in Westdeutschland. Dementsprechend groß ist die Nachfrage und die Gagenhöhen steigen.

Verkauft euch nicht unter Wert!

Egal, wie groß der Preisdruck ist – mit Dumpingpreisen von 200 € oder weniger pro Gig erzielt ihr auf Dauer keine Erfolge. Der Respekt für eure Leistung sinkt und die Preise für die gesamte DJ-Szene werden auf Dauer noch stärker gedrückt. Verlangt besser eine vernünftige Gage entsprechend eurem Knowhow, eurer Erfahrung sowie der Größe der Veranstaltung und dem Veranstaltungsort. So bekommt ihr seriöse Kunden, die Qualität schätzen und ein nachhaltig gutes Ansehen in der Szene.

Bedenkt auch, dass ihr nicht nur für die Musikspieldauer bezahlt werden müsst, sondern auch für die Vorbereitung auf euren Gig, An-/Abfahrt und Auf-/Abbau sowie die Investition in eure Musik, Technik und Skills. Natürlich müsst ihr auch Zeit und Geld in euer Marketing und Kundenakquise investieren, um überhaupt Aufträge zu bekommen. Das übernehmen gerne wir von weltklassejungs.de für euch. Bei Deutschlands größtem DJ-Preisvergleich erhaltet ihr ohne viel Aufwand passgenaue Aufträge zu euren eigenen Konditionen.

Auf weltklassejungs.de können DJs dazu aus verschiedenen Preiskomponenten selber eine angemessene DJ-Gage zusammensetzen, woraus letztlich der individuelle Komplettpreis für den Kunden berechnet wird:

Gage + Extrastunden + Technik + Anfahrt + Extras = Komplettpreis

Macht dies auf euren Rechnungen deutlich. So wissen auch die Partyveranstalter, wofür sie bezahlen und das Geschäft bleibt transparent und fair für beide Seiten. Nur auf weltklassejungs.de können DJs ihre Leistungen detailliert und frei zu angemessenen Preisen in ganz Deutschland anbieten und sich zu diesen direkt online von Kunden buchen lassen. Schaut mal vorbei, vergleicht die Preise und orientiert euch dabei an den erfolgreichen DJs auf weltklassejungs.de!

Wie ist eure Meinung zu den Unterschieden in DJ-Gagen?
Wir freuen uns auf euren Kommentar und möchten gerne wissen, welche Erfahrungen ihr als DJs gemacht habt und woran ihr euch mit euren Preisen orientiert.

Danke für den Gastbeitrag, weitere Informationen unter: weltklassejungs.de

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